{"id":147,"date":"2021-09-26T21:11:16","date_gmt":"2021-09-26T19:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/gunnar-henrich.de\/?p=147"},"modified":"2021-09-26T21:11:17","modified_gmt":"2021-09-26T19:11:17","slug":"war-japan-das-erfolgreichere-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gunnar-henrich.de\/?p=147","title":{"rendered":"War Japan das erfolgreichere China?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn man sich das historische Kaiserreich Japan bis 1945 und die Republik Japan&nbsp; in den Jahrzehnten&nbsp; nach dem Zweiten Weltkrieg ansieht, fallen bei n\u00e4herer Betrachtung einige beunruhigende Parallelen zur heutigen Volksrepublik China auf. Es scheint fast so, als h\u00e4tte Japan vorweggenommen, was China jetzt bereit ist zu erreichen: wirtschaftliche und milit\u00e4rische Macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo sind die Unterschiede, und welche \u00c4hnlichkeiten gibt es?<\/p>\n\n\n\n<p>Japan hat eine gro\u00dfe Geschichte hinter sich. Die teilt sich in zwei unterschiedliche Zeitebenen. &nbsp;Damit ist nicht das historische Japan fr\u00fcherer Jahrhunderte gemeint, das Japan der mittlerweile im Westen sehr popul\u00e4ren Samurai, Angeh\u00f6rige einer aristokratischen Kriegerschicht. &nbsp;Damals hatte Japan ebenso wie das kaiserliche China eine gro\u00dfe Geschichte. Der mit dem heutigen China vergleichbare Aufstieg Japans begann mit der Meiji Restauration 1868. Der damalige Kaiser Meiji war entsetzt \u00fcber die milit\u00e4rische Drohkulisse des US-amerikanischen Commodore Perry, der 1854 das bisher von der Welt abgeschottete Japan &nbsp;mit modernen Kanonenbooten zu einer wirtschaftlichen \u00d6ffnung zwang. Diese Dem\u00fctigung konnten die stolzen Japaner nicht verwinden. Der japanische Kaiser Meiji reformierte und modernisierte das Land nach US-europ\u00e4ischem Vorbild. Die Armee wurde von den bisher dominierenden Samurai getrennt und nach westlichem Vorbild in eine Wehrpflichtarmee umgewandelt. Milit\u00e4rischer Widerstand der Samurai wurde niedergeschlagen. Zudem gab es wirtschaftliche Modernisierungen wie massive Investitionen in die Eisenbahn. Das moderne Japan war schon bald in der Lage, erfolgreich Kriege gegen China zu f\u00fchren und Formosa, das sp\u00e4tere Taiwan, zu erobern.<\/p>\n\n\n\n<p>1904 kam es zu einem bedeutenden Sieg Japans &nbsp;im Krieg gegen Russland, der Schockwellen in der europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit ausl\u00f6ste. Zum ersten Mal hatte ein asiatisches Land eine im damaligen Duktus \u201eweiss\u201c genannte Gro\u00dfmacht wie Russland besiegt. Japan wurde damit ein ernstzunehmender Konkurrent im europ\u00e4ischen Gro\u00dfm\u00e4chtekonzert der damaligen Zeit<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem ersten Weltkrieg wendeten sich die japanischen Reformen ins Unheilvolle. Japan annektiere 1910 Korea und hielt es bis 1945 besetzt. Um den in den japanischen Augen verdienten Status als Gro\u00dfmacht&nbsp; zu erhalten, begann die japanische Armee einen Eroberungskrieg, der ab 1937 gro\u00dfe Gebiete in China und ab 1941 im Zweiten Weltkrieg als Verb\u00fcndeter von Nazi-Deutschland ganz S\u00fcdostasien unter japanische Kontrolle brachte. Dabei waren die europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte der Hauptfeind, auch die USA wurde in Pearl Harbor milit\u00e4risch empfindlich getroffen. Japan definierte sich als \u00fcberlegene Rasse und wollte eine Gro\u00dfasiatische Wohlstandssph\u00e4re unter japanischer F\u00fchrung durchsetzen. &nbsp;Dabei wurden schlimme Kriegsverbrechen von der japanischen Armee begangen, die nach der bedingungslosen Kapitulation 1945 in mehreren Kriegsverbrecherprozessen durch die Siegerm\u00e4chte juristisch aufgearbeitet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das kriegszerst\u00f6rte Japan durch die USA zwangsdemokratisiert und begann ab den 1950er Jahren, &nbsp;wirtschaftlich aufzubl\u00fchen. So kam es infolge des Koreakrieges 1950 zu Milliardenauftr\u00e4gen f\u00fcr die japanische Industrie, die USA schlossen ein Freihandelsabkommen mit Japan. Da die japanische B\u00fcrokratie ebenso wie der Kaiser nach der Kapitulation weitgehend unangetastet blieben, sorgten dieselben Strategen in den Ministerien&nbsp; f\u00fcr die wirtschaftliche Expansion, die vorher die Kriegswirtschaft&nbsp; organisiert hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue Japan wollte unbedingt vom Ausland lernen. Der amerikanische Qualit\u00e4tsmanagementexperte William Deming unterrichtete ab 1950 viele japanische F\u00fchrungskr\u00e4fte, so auch den sp\u00e4teren Sony-Gr\u00fcnder Akio Morita. Die Japaner lernten von General Motors und anderen erfolgreichen ausl\u00e4ndischen Unternehmen. W\u00e4hrend die heimischen M\u00e4rkte abgeriegelt wurden, wurden die M\u00e4rkte im Ausland geradezu \u00fcberschwemmt mit japanischer Technologie und anderen Produkten. Dabei kopierten die Japaner westliche Produkte. Mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 10 Prozent pro Jahr wurde Japan 1980 gr\u00f6\u00dfter Autoproduzent der Welt. Sony entwickelte den Walkman. Die Preispolitik war brutal, Japan brachte Waren unterhalb des Selbstkostenpreises auf den Markt. Millionen Japaner wanderten aus dem Land in die St\u00e4dte, arbeiteten 60 Stunden die Woche und&nbsp; hatten kaum Urlaub.<\/p>\n\n\n\n<p>Japaner kauften das New Yorker Rockefeller Center ebenso wie das Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten, 1989 wurde das Hollywoodstudio Columbia Pictures japanisch. Im Westen stieg die Angst vor einem Ausverkauf wichtiger Unternehmen an die&nbsp; Japaner, Japan war auf dem Weg zur gr\u00f6\u00dften Wirtschaftsmacht des 21, Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Anfang der 1990er Jahre kam es durch eine ungebremste Spekulation in Verm\u00f6genswerte zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch, in dessen Folge eine&nbsp; langanhaltende Rezession Japan plagte. Bis zum&nbsp; Jahr 2001 wuchs die Wirtschaft nur noch um rund ein Prozent. Mittlerweile hat sich Japan erholt und ist immer noch drittgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die unblutige und leicht erzwungene japanische \u00d6ffnung durch den US Admiral Perry verlief anders als in China. Die damaligen japanischen Samurai waren mit ihren erprobten Ordnungsschemata den \u201elangnasigen Barbaren\u201c mit ihren modernen Waffen restlos unterlegen und mussten einen radikalen Neuanfang wagen, um weiteren Eroberungen zu vermeiden. Die Chinesen hatten dagegen im 19. Jahrhundert das Gef\u00fchl, ihre Methoden der Fremdenabwehr w\u00fcrden noch greifen, da das kaiserliche Zentrum des Reiches in Peking nach der erzwungenen chinesischen \u00d6ffnung noch nicht bedroht wurde. Zudem hatten die mit Grenzfragen befassten chinesischen Beamten eine gr\u00f6\u00dfere Erfahrung im Umgang mit Ausl\u00e4ndern als ihre japanischen Pendants. Erst die Zerst\u00f6rung des Sommerpalastes im Rahmen der milit\u00e4rischen Intervention von acht ausl\u00e4ndischen M\u00e4chten zur Niederschlagung des Boxeraufstands 1900 f\u00fchrte zu dem Trauma der Dem\u00fctigung und Verwundbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kommunistische China wiederholte die Reformen Japans- allerdings im Zeitraffer. Nach den Hungersn\u00f6ten und dem Chaos der Mao Zeit verordnete der neue Machthaber Deng Xiaoping neue Wege: er erlaubte privates Unternehmertum in kleinem Ma\u00dfstab, \u00f6ffnete das bisher v\u00f6llig abgeschottete Land f\u00fcr ausl\u00e4ndische Investoren und f\u00fchrte Sonderwirtschaftszonen ein. In speziell ausgewiesenen Zonen durften ausl\u00e4ndische Firmen fast ohne Einschr\u00e4nkungen produzieren- sie mussten lediglich ihr technisches Know How mit der chinesischen Regierung teilen. Das war das Eingangstor f\u00fcr den chinesischen Aufstieg zur wirtschaftlichen Supermacht. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Volksrepublik zum Weltmeister im Kopieren- nicht nur von Produkten, sondern auch in den Formen kapitalistischer Arbeitsweise. Dabei bewies die Kommunistische Partei unter Dengs indirekter F\u00fchrung eine erstaunliche Flexibilit\u00e4t: Strategien und Techniken des Auslands wurden in Teilen \u00fcbernommen und in die weiterhin herrschende offizielle kommunistische Ideologie eingebettet. Der Machterhalt der Kommunistischen Partei war nie ernsthaft gef\u00e4hrdet. Im Grunde genommen funktionierte die Volksrepublik nach 1978 wie ein gigantischer Hybrid- eine Mischung aus vermeintlich unvereinbaren Gegens\u00e4tzen, die doch erfolgreich nebeneinander koexistierten und durch die der Volksrepublik in 30 Jahren m\u00f6glich wurde, wof\u00fcr Japan etwa ein Jahrhundert brauchte: Wirtschaftliche Supermacht, ein scheinbar modernes Land mit Stadtlandschaften, die New Yorks Skyline in den Schatten stellten. Dabei wurden die chinesischen Streitkr\u00e4fte im Rahmen des wirtschaftlichen Aufschwungs ebenfalls erheblich modernisiert. Im Gegensatz zu Japan verzichtete die Volksrepublik auf milit\u00e4rische Eroberungen oder prestigetr\u00e4chtige Kriegserfolge, wie etwa der japanisch-russische Krieg einer gewesen war. Deng gab die sinngem\u00e4\u00dfe Losung aus, die wahre St\u00e4rke zu verschleiern und international verbindlich und freundlich aufzutreten. Das Peking durchaus ohne Skrupel und mit erheblicher Brutalit\u00e4t zuschlagen konnte zeigte sich fast nur im Innern des Riesenreiches, etwa in Tibet oder Xingjiang. Eine der wenigen Ausnahmen war eine als Erziehungsaktion gedachte kurze milit\u00e4rische Aktion gegen Vietnam 1979. China wurde international als harter wirtschaftlicher Wettbewerber wahrgenommen und blieb gleichzeitig politisch kooperativ. Das chinesische Mantra lautete \u201ekeine Einmischungen in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten\u201c. Ein Schlagwort zur Beschreibung des chinesischen Einflusses in der Welt lautete \u201eSoft Power, weiche Macht im Sinne von Kooperation, \u00dcberredung oder Vorbildfunktion statt Drohungen oder Gewalt. Das alles funktionerte drei\u00dfig Jahre gut, am Ende war Peking dort, wo Japan lange vorher war-&nbsp; Platz 3, sp\u00e4ter 2 auf der Liste der wirtschaftlich bedeutensten Staaten der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>China verwendet die Erinnerung an die Dem\u00fctigung durch die Kolonialm\u00e4chte, um&nbsp; die eigene Bev\u00f6lkerung auf Linie zu bringen- sie sollen die neue milit\u00e4rische und machtpolitische Gr\u00f6\u00dfe als legitime Reaktion auf die Schikanen des \u201eschwachen Chinas\u201c fr\u00fcherer Jahrhunderte verstehen und verinnerlichen. China war Gro\u00dfmacht und m\u00f6chte es wieder sein. Und dieser Machtanspruch hilft auch der Kommunistischen Partei, ihre Herrschaft weiterhin zu legitimieren und abzusichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Parallele zu Japan ist die starke Kopiert\u00e4tigkeit, mit denen die Chinesen sowohl westliche Produkte als auch wirtschaftliche Methoden nachahmten und dadurch wirtschaftlich erfolgreich wurden.&nbsp; Auch das Angebot vieler Produkte zu Dumping Preisen ist mit der japanischen Wirtschaft vergleichbar- das zeigt sich zum Beispiel in der \u201e\u00dcberschwemmung\u201c afrikanischer M\u00e4rkte mit billigen Textilien aus chinesischer Produktion, mit denen die afrikanischen H\u00e4ndler nicht mithalten k\u00f6nnen. Zudem arbeiten viele Chinesen\u201c bis zum Umfallen, auch hier gibt es \u00c4hnlichkeiten zu Japan. Die Formel 9-6-9 ist daf\u00fcr Zeuge- sechs Tage die Woche arbeiten Millionen Chinesen von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gro\u00dfe Unterschied zu Japan bestand dabei nicht im rein technisch-wirtschaftlichem Handeln, sondern fand seine Herausforderung im geistigen \u00dcberbau- die Japaner blieben ihrer Kultur treu ohne gr\u00f6\u00dfere Anpassung. Die Chinesen mussten eine kommunistische Ideologie neu interpretieren und den marktwirtschaftlichen Erfordernissen anpassen. Das geschah gerade nach dem Niedergang des Weltkommunismus 1990 in sehr geschicktem und hochflexiblem Ma\u00dfe. W\u00e4hrend Japan die durch die US Besatzer erzwungene Demokratisierung problemlos in ihr monarchisches System integrieren konnte, mussten die Chinesen mehrerer Herausforderungen gleichzeitig bestehen: die Jahrhundertverbrechen Mao Zedongs zum Teil verdammen, zum Teil entschuldigen, um ihren zum Halbgott aufgestiegenen F\u00fchrer nicht zu entweihen. Die Macht der Kommunistischen Partei durfte nicht erodieren wie in der Sowjetunion, und die kommunistische Ideologie sollte mit den marktwirtschaftlichen Notwendigkeiten symbiotisch verwoben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bedenkt man, dass das kriegszerst\u00f6rte Japan westliches Startkapital erhielt, hatten die Chinesen einen wesentlich schwereren Start und mussten durch ihre eigene Schl\u00e4ue Kapital einwerben. Daf\u00fcr gelang der Aufstieg zur wirtschaftlichen Weltspitze wesentlich schneller als im Falle Japans.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein evidenter Unterschied zum chinesischen Aufstieg stellt die Zweiteilung der japanischen Erfolge da. Zun\u00e4chst war da ein politischer und milit\u00e4rischer Modernisierungskurs aus eigener Kraft, der in kriegerischem Gr\u00f6\u00dfenwahn und der v\u00f6lligen moralischen und milit\u00e4rischen Niederlage endete. Dann bekam Japan eine friedlich-demokratische Regierung, die sich nur auf wirtschaftliche Reformen und Erfolge konzentrierte. In der japanischen Verfassung verzichtete Japan auf eine eigene Armee, abgesehen von wenigen Selbstverteidigungsstreitkr\u00e4ften. Bei China verlief der Aufstieg umgekehrt, erst konzentrierte sich die Kommunistische Partei auf den Aufstieg zur wirtschaftlichen Weltspitze und hielt sich politisch zur\u00fcck. Erst in den letzten Jahren \u00e4nderte sich Chinas Verh\u00e4ltnis zu milit\u00e4rischer Macht. 2017 k\u00fcndigte der chinesische Pr\u00e4sident Xi Xinping auf dem 19. Parteikongress an, dass China bis 2035 eine grundlegende Modernisierung der Armee durchgef\u00fchrt und bis 2049 die \u201ef\u00fchrende Armee\u201c aufgebaut haben will. Man sollte solche Aussagen ernst nehmen. Jedes Jahr werden die chinesischen Milit\u00e4rausgaben erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei r\u00fcckt insbesondere die chinesische Marine in den Fokus, die jetzt bereits zahlenm\u00e4\u00dfig die gr\u00f6\u00dfte der Welt ist. Auch die reine Truppenst\u00e4rke ist mit zwei Millionen aktiven Soldaten die gr\u00f6\u00dfte der Welt. 2017 richtete China seine erste ausl\u00e4ndische Milit\u00e4rbasis im afrikanischen Dschibuti ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Chinesische Kriegsschiffe patroullieren verst\u00e4rkt im Indischen Ozean. Mit Indien gab es ein Grenzscharm\u00fctzel. Taiwan f\u00fchlt sich konkret bedroht durch Peking. W\u00fcrde Taiwan sich offiziell f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4ren, droht China mit einer Invasion.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird China den japanischen Weg milit\u00e4rischer Abenteuer einschlagen? Tats\u00e4chlich ist alles offen bei der Frage, wie sich die chinesische Macht langfristig auf die internationale Gesellschaft auswirken wird. Aber die Chinesen denken in anderen Zeitr\u00e4umen als westliche Regierungen, sie haben Jahrhundertziele. Und von einem darf man ausgehen: die Kommunistische Partei hat Zeit- und mit Sicherheit einen Plan.<\/p>\n<div class=\"shariff\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https:\/\/gunnar-henrich.de\/?p=147\" data-timestamp=\"1632690677\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=War%20Japan%20das%20erfolgreichere%20China%3F https%3A%2F%2Fgunnar-henrich.de%2F%3Fp%3D147\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#6364FF; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"75\" height=\"79\" viewBox=\"0 0 75 79\" fill=\"none\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M37.813-.025C32.462-.058 27.114.13 21.79.598c-8.544.621-17.214 5.58-20.203 13.931C-1.12 23.318.408 32.622.465 41.65c.375 7.316.943 14.78 3.392 21.73 4.365 9.465 14.781 14.537 24.782 15.385 7.64.698 15.761-.213 22.517-4.026a54.1 54.1 0 0 0 .01-6.232c-6.855 1.316-14.101 2.609-21.049 1.074-3.883-.88-6.876-4.237-7.25-8.215-1.53-3.988 3.78-.43 5.584-.883 9.048 1.224 18.282.776 27.303-.462 7.044-.837 14.26-4.788 16.65-11.833 2.263-6.135 1.215-12.79 1.698-19.177.06-3.84.09-7.692-.262-11.52C72.596 7.844 63.223.981 53.834.684a219.453 219.453 0 0 0-16.022-.71zm11.294 12.882c5.5-.067 10.801 4.143 11.67 9.653.338 1.48.471 3 .471 4.515v21.088h-8.357c-.07-7.588.153-15.182-.131-22.765-.587-4.368-7.04-5.747-9.672-2.397-2.422 3.04-1.47 7.155-1.67 10.735v6.392h-8.307c-.146-4.996.359-10.045-.404-15.002-1.108-4.218-7.809-5.565-10.094-1.666-1.685 3.046-.712 6.634-.976 9.936v14.767h-8.354c.109-8.165-.238-16.344.215-24.5.674-5.346 5.095-10.389 10.676-10.627 4.902-.739 10.103 2.038 12.053 6.631.375 1.435 1.76 1.932 1.994.084 1.844-3.704 5.501-6.739 9.785-6.771.367-.044.735-.068 1.101-.073z\"\/><defs><linearGradient id=\"paint0_linear_549_34\" x1=\"37.0692\" y1=\"0\" x2=\"37.0692\" y2=\"79\" gradientUnits=\"userSpaceOnUse\"><stop stop-color=\"#6364FF\"\/><stop offset=\"1\" stop-color=\"#563ACC\"\/><\/linearGradient><\/defs><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fgunnar-henrich.de%2F%3Fp%3D147\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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